Krafterzeugung im Karate-Do - Berliner Trainer zu Gast beim im Karate-Dojo Johannisthal
31. Mai 2010Ungewöhnlich war es nicht. Füße fliegen auf geradlinigen Wegen durch die Luft, Sportler stehen auf wackligen Beinen, drehen sich um ihre eigene Achse - im Karate- Dojo - Johannistahl. Wenn ein ganzes Wochenende lang nichts anderes passiert, dann stehen die Karateka der SG Treptow 93 auf der Matte.
Vom 07. bis 08. Mai hat die Abteilung Karate der SG Treptow ein Trainingslager mit Sensei Siegfried Gelz ausgerichtet. Der Karate-Trainer aus Berlin ist Träger des 5. Dans der Amerikanischen Japanischen Karate Assoziation (AJKA).
Schwerpunkt des Lehrgangs war der Frage nachzugehen, wie ein Karateka durch angepasste Bewegungsmuster maximale Kraft in Schlag-, Stoß- und Tritttechniken erzeugen kann.
Die Formel dafür scheint zunächst einfach:
Masse mal Beschleunigung. Doch was bedeutet dies nun konkret? Jede Bewegung des Körpers erzeugt Energie. Und damit sie nicht verpufft, muss sie kontrolliert ins Ziel gelenkt werden. Verdeutlicht hat Siegfried Gelz dies am Beispiel häufig genutzter Tritttechniken im Shotokan Karate-Do. Wichtige Aspekte: Arme eng am Körper halten, Knie hoch anziehen und zu keiner Zeit die Kontrolle über den eigenen Körper verlieren.
Und so trainierten die Karatekas vom Dojo Johannisthal und andere Berliner Karatevereine in zahllosen Wiederholungen zwei Tage lang Vorwärts-, Seitwärts- und Rückwärtstritte, sodass Außenstehenden schon vom Anblick schwindelig werden konnte.










